DIN EN ISO 7730
PMV / PPD
(Mai 2005)
| Kriterium / Anforderung | Bewertung mit IDA ICE |
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4. Vorausgesagtes mittleres Votum (PMV) "Das PMV ist ein Index, der den Durchschnittswert für die Klimabeurteilung durch eine große Personengruppe anhand folgender 7-stufiger Klimabeurteilungsskala vorhersagt (siehe Tabelle 1)…" Tab.1 Sieben Punkte der Klimabeurteilungsskala
5. Vorausgesagter Prozentsatz an Unzufriedenen (PPD) "Der PPD ist ein Index, der eine quantitative Voraussage des Prozentsatzes der mit einem bestimmten Umgebungsklima unzufriedenen Personen darstellt, die es als zu kalt oder zu warm empfinden. Für diese Internationale Norm sind unzufriedene Personen solche, die nach der 7-stufigen Klimabeurteilungsskale in Tabelle 1 entweder mit heiß, warm, kühl oder kalt urteilen."
| Die Ausgabe der PMV- und PPD-Verteilung erfolgt durch Auswahl des Ausgabeparameters “Fangers Komfortindex“. Für die Auswertung in IDA ICE wird die durchschnittliche Luftgeschwindigkeit in der jeweiligen Zone gemäß der Einstellung im Zonenformular (im Reiter “Erweitert“) berücksichtigt. Außerdem erfolgt die Auswertung bei Wahl des detaillierten Zonenmodells für die Position der als erste definierte Person in der Zone.
Bildschirmabbildungen der PMV- und PPD-Verteilung an der Stelle der “ersten“ Person bei Anwesenheitszeit. |
Zugluft
(Mai 2005)
| Kriterium / Anforderung | Bewertung mit IDA ICE |
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6.2 Zugluft "Die Beeinträchtigung durch Zugluft kann als der vorausgesagte Prozentsatz an Menschen angegeben werden, die sich durch Zugluft beeinträchtigt fühlen. Die Beeinträchtigung durch Zugluft (draught rating, DR) kann mit der Gleichung (6) bestimmt werden…“ “Das Modell ist anwendbar auf Menschen mit einer leichten, hauptsächlich sitzenden Tätigkeit und einem nahezu neutralen thermischen Empfinden des gesamten Körpers sowie vorausgesagter Zugluft am Nacken. In Höhe der Arme und Beine könnte das Modell die vorausgesagte Zugluftrate überbewerten. Die Beeinträchtigung durch Zugluft ist geringer bei einem gegenüber sitzender Tätigkeit höheren Aktivitätsgrad (> 1,2 met) und bei Personen, die das Umgebungsklima eher als wärmer empfinden als thermisch neutral. Anhang G enthält zusätzliche Informationen zum Einfluss der Luftgeschwindigkeit.“ Die Berechnung der Beeinträchtigung infolge Zugluft gilt außerdem für:
| In IDA ICE kann das folgende Zonenmakro zur Berechnung der Beeinträchtigung infolge Zugluft ausgewählt werden. In einer Output-Grafik werden die Anzahl Unzufriedener Personen sowie der zulässige, definierte Grenzwert dargestellt. Die mit Hilfe der Herstellerangaben für die Luftauslässe ermittelte Luftgeschwindigkeit am Aufenthaltsort kann in IDA ICE im jeweiligen Zonenformular eingegeben werden.
Zonenmakro in IDA ICE zur Berechnung der Zugluftrate in Abhängigkeit der Zonentemperatur und der im Zonenformular definierten Luftgeschwindigkeit bei der Person1. Alternativ kann die Zugluftrate mit Hilfe des IDA ICE Zonenmodells “Detailliert mit Schichtung“ auch räumlich bewertet werden. Die Luftauslässe können örtlich platziert und über die Kenndaten der Hersteller ausgelegt werden. Damit kann das Strömungsfeld eines Luftauslasses simuliert werden. Die Auswertung der Zugluftrate erfolgt über die Ausgabe der Messgröße “Luftzug – Prozentsatz der Unzufriedenen“ auf einer Messebene oder räumlich mit Hilfe einer Schnittebene. |



